Es gibt kaum ein Gebäck, das so schnell für glückliche Gesichter sorgt wie Nutella Cookies. Die Kombination aus knusprigen Rändern, einer butterweichen Mitte und dem unverwechselbaren Geschmack von Haselnuss-Nougat-Creme macht sie zu einem echten Liebling für Kinder und Erwachsene. Sie duften nach Schokolade, schmecken leicht karamellig und lassen sich mit wenigen Zutaten zu Hause backen. Gleichzeitig bieten sie viel Raum für kreative Variationen – von gefüllten Versionen bis hin zu veganen Rezepten. Wer die wichtigsten Tricks kennt, kann die Kekse so zubereiten, dass sie außen eine zarte Kruste und innen einen fast flüssigen Kern haben.
Die perfekten Zutaten für Nutella Cookies mit Suchtfaktor
Die Grundlage für besonders aromatische Nutella Cookies ist eine hochwertige Nuss-Nougat-Creme. Sie bringt Fett, Zucker, Kakao und fein vermahlene Haselnüsse mit und prägt damit sowohl Geschmack als auch Konsistenz. Achte darauf, dass die Creme Zimmertemperatur hat, bevor sie in den Teig kommt. So lässt sie sich leichter unterrühren und verbindet sich gleichmäßig mit den übrigen Zutaten. Wer eine intensive Haselnussnote sucht, wählt eine Creme mit möglichst hohem Nussanteil; günstige Produkte enthalten oft mehr Zucker und Palmöl, was den Teig schwerer und weniger aromatisch machen kann.
Neben der Creme spielt die Butter eine zentrale Rolle. Weiche, ungesalzene Butter wird zusammen mit weißem und braunem Zucker cremig aufgeschlagen. Der weiße Zucker sorgt für knusprige Ränder, der braune Zucker bringt Feuchtigkeit, eine leichte Karamellnote und einen weichen Biss. Diese Mischung ist das Geheimnis für die typische chewy Konsistenz, die Nutella Cookies so beliebt macht. Ein Ei in Zimmertemperatur bindet den Teig und verleiht ihm Stabilität. Es lohnt sich, die Butter nicht zu schmelzen, sondern nur weich werden zu lassen, damit die Masse beim Rühren Luft aufnimmt.
Beim Mehl ist weniger oft mehr. Helles Weizenmehl Type 405 oder 550 reicht völlig aus und sollte nur so lange untergerührt werden, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind. Zu starkes Kneten aktiviert das Gluten und macht die Kekse zäh. Backpulver oder Natron sorgt für die nötige Lockerung; Natron reagiert mit den übrigen Zutaten und fördert eine schöne goldbraune Farbe. Schokoladendrops oder grob gehackte Zartbitterschokolade geben Kontrast zur süßen Creme. Geröstete Haselnüsse, eine Prise Meersalz oder etwas Vanilleextrakt runden das Aroma ab und heben die nussigen Röstaromen hervor.
Schritt für Schritt: So backst du Nutella Cookies mit weichem Kern
Zuerst rührst du die weiche Butter mit weißem und braunem Zucker für mindestens drei Minuten schaumig. Je heller und cremiger die Masse wird, desto luftiger werden die Kekse später. Danach gibst du das Ei und die Nuss-Nougat-Creme hinzu und rührst alles glatt. In einer zweiten Schüssel werden Mehl, Natron oder Backpulver sowie eine Prise Salz vermischt. Die trockenen Zutaten kommen nach und nach zur feuchten Masse und werden nur kurz untergehoben. Zum Schluss hebst du Schokoladenstücke und optional gehackte Haselnüsse mit einem Teigspatel unter.
Der wichtigste Schritt für die richtige Konsistenz ist das Kühlen des Teigs. Stelle die Schüssel für mindestens 30 bis 60 Minuten in den Kühlschrank. Während dieser Zeit verfestigt sich die Butter, die Aromen verbinden sich besser und der Teig läuft beim Backen nicht zu stark auseinander. Noch bessere Ergebnisse erhältst du, wenn du den Teig über Nacht kühlst. Die Kekse entwickeln dann eine tiefere Haselnussnote und eine besonders gleichmäßige Textur.
Heize den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus. Forme aus dem gekühlten Teig etwa walnussgroße Kugeln und setze sie mit großzügigem Abstand auf das Blech, denn die Cookies laufen beim Backen auseinander. Backe die Kekse für etwa 10 bis 12 Minuten. Die Ränder sollten fest und leicht gebräunt sein, während die Mitte noch weich wirkt. Genau dieser Moment ist entscheidend: Auf dem heißen Blech garen die Nutella Cookies nach und erhalten ihren zartschmelzenden Kern. Nach dem Backen lässt du sie kurz auf dem Blech ruhen, bevor du sie zum vollständigen Abkühlen auf ein Kuchengitter legst.
Vermeide es, die Kekse zu lange im Ofen zu lassen. Auch wenn sie beim Herausnehmen noch weich erscheinen, werden sie beim Abkühlen fester. Wer spontan Lust auf den Haselnuss-Schoko-Genuss hat, aber keine Zeit zum Backen findet, kann Nutella Cookies auch online entdecken. Zahlreiche Anbieter liefern große, frische Kekse in Deutschland und Österreich – praktisch für alle, die es sofort cremig und schokoladig mögen.
Kreative Variationen: Gefüllte Nutella Cookies, vegane Optionen und Genussmomente
Eine besonders beliebte Variante sind gefüllte Nutella Cookies. Dafür portionsweise kleine Kleckse Nuss-Nougat-Creme auf ein Stück Backpapier geben und für mindestens eine Stunde einfrieren. Anschließend wird der Teig rund um die gefrorene Creme geformt, sodass ein geschlossener Ball entsteht. Beim Backen schmilzt die Füllung zu einem flüssigen Kern, der beim ersten Bissen herausläuft. Diese Variante erfordert etwas Fingerspitzengefühl, weil die Ränder gut verschlossen sein müssen – das Ergebnis ist aber ein echtes Highlight für besondere Anlässe.
Für noch mehr Tiefe kannst du den Grundteig nach Belieben verändern. Eine doppelt schokoladige Version entsteht, indem du zwei bis drei Esslöffel ungesüßtes Kakaopulver ins Mehl siebst und den Teig mit Zartbitter- oder Weißschokoladenstückchen kombinierst. Etwas Fleur de Sel auf den noch warmen Cookies hebt die Süße hervor und sorgt für eine feine salzige Note. Geröstete und grob gehackte Haselnüsse verstärken den nussigen Charakter, während karamellisierte Walnüsse oder Pekannüsse für einen leicht buttrigen Geschmack sorgen. Auch etwas Orangenabrieb passt überraschend gut zur Schokoladen-Nuss-Mischung.
Auch wer sich vegan ernährt, muss auf den Genuss nicht verzichten. Statt Butter kommt eine pflanzliche Margarine oder eine Mischung aus Kokosöl und etwas Apfelmus in den Teig. Das Ei lässt sich durch ein Leinsamen- oder Chiasamen-Gel ersetzen: Dafür einen Esslöffel geschrotete Samen mit drei Esslöffeln Wasser verrühren und etwa zehn Minuten quellen lassen. Für den typischen Geschmack gibt es vegane Haselnusscremes mit Kakao, die herkömmlichen Produkten geschmacklich in nichts nachstehen. Wichtig ist, auf Zartbitterschokolade ohne Milchbestandteile zu achten. So entstehen vegane Nutella Cookies, die außen knusprig und innen wunderbar saftig bleiben.
Ob in Heidelberg, Berlin oder Wien – der Duft von frisch gebackenen Nutella Cookies macht überall glücklich. Sie schmecken lauwarm direkt aus dem Ofen, begleiten den Nachmittagskaffee oder lassen sich als Dessert mit einer Kugel Vanilleeis kombinieren. In einer gut verschlossenen Blechdose bleiben die Kekse mehrere Tage saftig. Noch besser schmecken sie, wenn man sie vor dem Verzehr kurz in der Mikrowelle oder im Ofen erwärmt. Auch den rohen Teig kannst du portionieren und einfrieren. So sind die nächsten hausgemachten Nutella Cookies nur wenige Minuten entfernt, wenn sich spontan Besuch ankündigt.
Cairo-born, Barcelona-based urban planner. Amina explains smart-city sensors, reviews Spanish graphic novels, and shares Middle-Eastern vegan recipes. She paints Arabic calligraphy murals on weekends and has cycled the entire Catalan coast.